Zurück
Alltag & Umgang

Erfahrungsbericht: Kleiner Helfer mit großer Wirkung

7 Minuten

Veröffentlicht am 24.01.2022 

Nachdem sich nach meiner Diagnose alles soweit eingespielt und ich mich an meine neuen Lebensumstände gewöhnt hatte, kam mir der Gedanke, dass es sinnvoll wäre, meinen Krankheitsverlauf zu dokumentieren. Und wie das dann immer so ist, denkt man: „Ja klar, morgen fange ich an!“ Und so schiebt man es immer weiter vor sich her.

MS-Betroffene Lea hält ihr Smartphone mit der geöffneten Brisa®-App in die Kamera

Und dann kam das Team von Brisa® auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, an ihrem Projekt mitzuarbeiten: einer App, die unter anderem ein Symptomtracking beinhaltet. Ich war sofort Feuer und Flamme. Seit einem halben Jahr ist die App nun verfügbar und kann durch ihre Funktionen Menschen mit MS dabei unterstützen, ihr Leben mit der Krankheit noch besser unter Kontrolle zu bekommen.

Symptome dokumentieren

Eine Funktion, die ich wirklich tagtäglich nutze, ist das Symptomtracking. Aus verschiedenen Symptomen kann ich in der App diejenigen auswählen, die mich betreffen und habe zudem die Möglichkeit, meine Auswahl jederzeit wieder zu ändern. Einmal am Tag trage ich hier ein, wie es mir an dem jeweiligen Tag ging. Dabei habe ich die Auswahl zwischen fünf Emojis, die von einem verzweifelten bis zu einem überglücklichen Gesicht reichen. Für mich ist die Anzahl der Emojis komplett ausreichend, sodass ich jeden Abend meinen Tag noch einmal Revue passieren lassen kann. Da ich durch die MS ziemlich vergesslich geworden bin, kommt mir die Erinnerungsfunktion von Brisa® zugute: Hier kann ich einen Zeitpunkt auswählen, an dem ich mit einer Benachrichtigung an das Symptomtracking erinnert werde.

MS-Betroffene Lea trägt ihre Symptome in die Brisa®-App ein

Zusammenhänge entdecken

Brisa® bietet mir nicht nur die Möglichkeit, einen Überblick über die Entwicklung meiner Symptome zu bekommen, sondern lässt mich auch alltägliche Dinge tracken, um so Zusammenhänge herzustellen: Gesundes Essen, sportliche Betätigung, meinen Schlaf oder die pro Tag zurückgelegten Schritte – diese Aktivitäten kann ich unter anderem in der App dokumentieren. Da mein Smartphone mit meiner Fitness-Watch verbunden ist, werden die Schritte ganz automatisch in die App eingetragen und ich habe keinen zusätzlichen Aufwand. Über die Analyse-Funktion kann ich mir nicht nur die Entwicklung meiner Symptome in einem Diagramm anschauen, sondern bekomme auch für jedes einzelne Symptom bekannte Zusammenhänge angezeigt. Damit lerne ich, was ich an meinem Lebensstil verändern kann, um einen positiven Einfluss auf meine MS zu bewirken.

Neues lernen

Unter dem Reiter „Entdecken“ liefert mir Brisa® zahlreiche Artikel zu verschiedenen Themen. An dieser Stelle finden sich zum Beispiel Beiträge zum Thema „Spastik“, „Beckenbodentraining“, „Schluckstörungen“ oder „Uhthoff-Phänomen“. Egal welche Frage ich habe – die Brisa®-App ist immer eine gute Anlaufstelle, um sie mir zu beantworten. Menschen mit MS wissen, wie schwierig es manchmal ist, anständige Informationen zu der Krankheit zu finden. Daher ist diese Rubrik in der App sehr hilfreich, um sich zu belesen und zudem auch auf neue Themen aufmerksam zu werden.

Mir hilft die App im Alltag wirklich sehr. Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass sich da Menschen Gedanken gemacht haben, um MS-Patient:innen wie mich zu unterstützen. Und das Schöne daran: Aufgrund des erfrischenden und modernen Designs der App fühle ich mich nicht wie eine Patientin – sondern einfach wie ein ganz normaler Mensch, der eine hilfreiche App zur Unterstützung im Alltag nutzt.

Brisa® wurde von Temedica (Hersteller) in Kooperation mit Roche und Betroffenen aus der trotz ms Community entwickelt. Du möchtest mehr über die neue MS-App und ihre Funktionen erfahren oder sie direkt ausprobieren? Dann schau vorbei auf www.brisa-­app.de. Brisa® kannst Du über den App Store oder Google Play kostenlos herunterladen.

Deine Empfehlungen

Hast Du Fragen?
Unser Team von
trotz ms MEIN SERVICE
ist Mo-Fr von 8-20 Uhr
kostenlos für Dich da: