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Wohnen

Smart leben mit MS: Das vernetzte Heim

5 Minuten

Veröffentlicht am 05.06.2018 von trotz ms Redaktion

Home Smart Home: Die intelligente Vernetzung von Haushaltsgeräten steigert den Komfort und die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Gleichzeitig lassen sich damit die Energiekosten senken. MS-Betroffene können von den Erleichterungen im Alltag durch das Smart Home profitieren.

Hände halten ein Handy

Ein „intelligentes Zuhause“ kann MS-Patienten den Alltag erleichtern – und gleichzeitig Geld sparen.

Was bedeutet „Smart Home“?

Der Begriff „Smart Home“ bezeichnet ein „intelligentes Heim“. Dabei sind die verschiedenen Geräte im Haushalt miteinander vernetzt und können zentral – über Laptop, Tablet oder Smartphone – gesteuert werden. Wird ein Sprachassistent mit ins System eingebunden, kann die Steuerung auch über Sprachbefehle erfolgen. Gerade für MS-Betroffene, die durch ihre Erkrankung körperlich beeinträchtigt sind, kann das intelligente Heim den Alltag erleichtern: Lampen, die auf Zuruf an- oder ausgehen, schwere Rollläden, die nicht mehr per Hand geöffnet werden müssen – das Smart Home macht’s möglich. Dabei können prinzipiell alle Geräte miteinander vernetzt und an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. Neben einem besseren Wohnkomfort kann ein Smart Home auch Energiekosten einsparen und für mehr Sicherheit sorgen.

Mehr Komfort, weniger Kosten

Mit einem Smart Home startest Du bereits komfortabel in den Tag: Du wirst morgens von langsam hochdimmendem Licht geweckt, in der Küche steht dank intelligenter Maschine schon der Kaffee bereit und das Bad empfängt Dich mit wohliger Wärme. Darüber hinaus tut das Smart Home auch noch etwas für Deinen Geldbeutel: Die intelligenten Geräte sind nur dann in Betrieb, wenn Du sie benötigst. So geht beispielsweise das Licht an, sobald Du nach Hause kommst oder die Heizung temperiert morgens das Bad und schaltet sich dann wieder aus. Dadurch sparst Du Strom- und Heizkosten.

Mehr Sicherheit

In das Heimnetz lassen sich Tür- und Fenstersensoren integrieren, die beispielsweise mit dem Rauchmelder vernetzt sind: Verschafft sich jemand unbefugt Zutritt in Deine Wohnung, geht der Alarm los. Auch Kameras, die ihr Bild direkt ans Smartphone senden, können für mehr Sicherheit sorgen. Du bist Dir nicht sicher, ob Du den Herd ausgeschaltet hast? Kein Problem, dank intelligentem Heim kannst Du den Herd einfach von unterwegs ausschalten. Im Notfall, beispielsweise bei einem Sturz, kannst Du über den Sprachassistenten, der mit Deinem Telefon vernetzt ist, Angehörige oder den Notdienst anrufen.

Du möchtest Dein Heim auch zu einem Smart Home umrüsten? Barrierereduzierende Komponenten, wie beispielsweise eine elektrische Bedienung von Rollläden oder eine automatische Steuerung von Beleuchtung und Heizung, kannst Du mit einer Förderung des KfW (Kreditinstitut für Wiederaufbau) finanzieren.

Kurz & Knapp

Ein Smart Home spart Energiekosten, steigert den Wohnkomfort und erhöht die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. MS-Betroffenen kann das intelligente Heim den Alltag erleichtern.

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