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Umgang

Nachgefragt: Ein Jahr trotz ms – ein Grund zum Feiern

5 Minuten

Veröffentlicht am 13.09.2018 von trotz ms Redaktion

Im September 2018 heißt es: ,,Happy Birthday!”, denn trotz ms feiert seinen ersten Geburtstag. Auch Wayne Carpendale, der die Aktion von Anfang an unterstützt, zieht begeistert Bilanz. Er ist beeindruckt von den zahlreichen Geschichten und Begegnungen mit MS-Betroffenen, die trotz der Erkrankung an ihren Träumen festhalten.

Wayne Carpendale ist Moderator, Schauspieler und Unterhalter – bekannt aus Film und Fernsehen. Daneben liegt ihm auch sein soziales Engagement am Herzen. So unterstützt er unter anderem trotz ms TRÄUME WAGEN – und das von erster Stunde an. Unter der Rubrik „Wayne interessiert’s“ startet er regelmäßig Aufrufe, um zu erfahren, wie MS-Betroffene mit ihrer Erkrankung leben.

trotz ms – TRÄUME WAGEN wird ein Jahr – wie fühlt es sich an, Teil davon zu sein?

In einem Wort: Toll! Vor allem, weil ich durch trotz ms mutige, charismatische Menschen kennengelernt habe, die nicht aufgeben. Die sich gesagt haben: „Jetzt erst recht!“ Diese Einstellung zum Leben finde ich einfach nur bewundernswert und freue mich sehr, die Betroffenen, die hier auf der Website bloggen, zu unterstützen – und hoffentlich auch viele andere, die wir mit trotz ms TRÄUME WAGEN erreichen.

Was ist für Dich das Besondere an trotz ms?

Klar, wird über MS aufgeklärt, aber vor allem geht es darum, dass Betroffene von ihren Erfahrungen berichten. Ihre Geschichten zeigen, wie sie es durch schwere Zeiten schaffen, eben weil sie ihre Träume und Ziele nach der Diagnose nicht aufgegeben haben. Der Ansatz gefällt mir einfach, weil er durch und durch optimistisch ist.

Was hat Dich dazu bewogen, trotz ms zu unterstützen?

Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie allein sich jemand fühlt, der gerade die Diagnose MS bekommen hat – eine Krankheit, von der die meisten recht wenig wissen. Wenn man dann online Erfahrungsberichte sieht und liest, wie die Blogs auf trotz ms, dann kann das der Anstoß sein, sich nicht aufzugeben. So einen Anstoß unterstütze ich natürlich sehr, sehr gern.

Du bist MS-Betroffenen und deren Angehörigen begegnet, die Dir ihre Geschichten, Wünsche und Träume anvertraut haben. Was beeindruckt Dich am meisten an diesen Menschen?

Die Betroffenen und Angehörigen, die ich durch trotz ms kennengelernt habe, wissen zwar alle, dass sie ihre MS nicht bestimmen können, aber sie lassen ihr Leben auch nicht von der MS bestimmen. Sie haben ihr Leben selbst nach der Diagnose in der eigenen Hand, weil sie es gestalten und nicht die Krankheit. Dafür braucht es Courage und Träume … und dafür haben sie meinen größten Respekt.

Du rufst hier auf der Website regelmäßig Betroffene dazu auf, Fotos und Geschichten einzusenden. Ist Dir eine Geschichte besonders im Gedächtnis geblieben?

Da waren zum Beispiel viele großartige und wundervolle Reisen dabei, die Betroffene unternommen haben. Einige haben geheiratet oder ihren Lifestyle komplett ins Positive gewandelt, z. B. durch eine gesunde Ernährung und Sport. Wieder andere haben ein Hobby angefangen, wie beispielsweise Line Dancing, Reiten oder Backen. Welche Geschichte davon für mich besonders ist, ist total unwichtig. Für die jeweils Betroffenen sind es große Träume, die sie sich erfüllt haben – und das allein zählt.

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